ポルディ – 家族を日本に連れて行きます | スポーツ

„Big in Japan. Oh, when you are big in Japan tonight.“

Der Kult-Song von Alphaville kommt mir in den letzten Tagen nun immer öfters in den Sinn. Denn für mich und meine Familie heißt es in rund drei Wochen: auf nach Japan!

Wieder ein neuer spannender Lebensabschnitt beginnt für die Familie und mich. Ab Juli ist Vissel Kobe mein neuer Klub.

Auf den Schultern eines frischgebackenen Weltmeisters: Poldi mit Sohn Louis nach dem WM-Finale

Foto: picture alliance / AP Photo

Schon im letzten November hatten sie bei mir erstmals angefragt. Wenn du hörst China, Japan – da denkst du im ersten Augenblick nicht gleich an Wechsel.

Doch die Japaner haben mich überzeugt – von Gespräch zu Gespräch. Sie sind auch extra zu mir nach Deutschland gekommen. Und ich habe gemerkt: Dort ist alles sehr professionell. Vissel ist geführt wie ein Bundesliga-Verein.

Der japanische Fußball ist ja auch die Nummer eins in Asien. Die Liga-Organisation ist top. Fußball wird im Land geliebt. Es herrscht eine Euphorie. Ich soll als Weltmeister auch Zugpferd sein.

Es gibt tolle Stadien – nicht nur die von der WM 2002. So hatte ich dann auch von Treffen zu Treffen ein immer besseres Gefühl.

Lukas und Monika sind seit 2004 ein Paar, 2011 folgte die Hochzeit

Lukas und Monika sind seit 2004 ein Paar, 2011 folgte die Hochzeit

Foto: Privat

Aber ich wollte im Winter Galatasaray noch nicht verlassen.

Den Verein mitten in der Saison im Stich zu lassen – nicht mein Ding. Ich wollte auch zeigen, dass ich mich im Klub, in der Stadt mit den freundlichen Menschen wohlfühle. Es sollte ein seriöser, anständiger, stressfreier Wechsel sein.

Nun also ab Juli „big in Japan“.

Ich und meine Familie sehen noch mal etwas anderes von der Welt. Wieder neue Erfahrungen. Ich war ja bereits sechs Jahre im Ausland und die haben mir viel für meine Persönlichkeit gegeben.

Kobe hat 1,5 Mio Einwohner und ist weltberühmt für seine Pazifischen Rinder-Steaks. Die Entfernung zu Tokio beträgt ca. 424 Kilometer

Kobe hat 1,5 Mio Einwohner und ist weltberühmt für seine Pazifischen Rinder-Steaks. Die Entfernung zu Tokio beträgt ca. 424 Kilometer

Mit Stäbchen essen kann ich zwar nicht und Sushi ist nicht mein Ding. Aber ich war schon sehr oft asiatisch essen und liebe es. Am Essen wird es also nicht scheitern, zumal es in Kobe die besten Steaks der Welt gibt.

Und die Sprache?

Ich weiß: nicht so einfach. Ich werde sicher versuchen die Standard-Worte zu lernen, damit ich alltagstauglich bin.

Auf dem Platz, beim Training gibt es sowieso die Fußballer-Sprache.

Ich mache mir da keine Sorgen. Ich komme überall auf der Welt klar. Ich habe in einigen Ländern gespielt, war mit der Nationalelf viel auf Reisen. Probleme hatte ich nirgendwo.

UND: Ich nehme meine Familie mit. Meine Frau Monika hat eine japanische Freundin hier in Köln, die hat ihr von Land und Leuten vorgeschwärmt. Darüber hinaus hat sich Monika auch übers Internet informiert.

Ein Junge aus Japan gehört auch zum Freundeskreis von meinem Sohn Louis.

Für unsere beiden Kinder gibt es in Kobe auch eine deutsche Schule.

Big in Japan…

Ich mache mir keine Sorgen. Wir werden die nächsten zweieinhalb Jahre privat und sportlich in Kobe sehr gut zurechtkommen.

Furutani Yasushi

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